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Offener Brief: Multifunktionsplatz – Die ehemaligen Sprecher melden sich zu Wort

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister Dehmer,
sehr geehrte Damen und Herren des Gemeinderates,

seit vielen Jahren setzen sich Jugendgemeinderäte und andere Vertreter der Jugendarbeit in Geislingen für Bolzplätze ein. Das wichtigste Anliegen in den letzten Jahren war dabei die Gestaltung des Radweges am Tälesbahnhof. Hier fand der JGR durch eine ausführliche Befragung der Jugendlichen vor Ort heraus, dass ein Multifunktionsplatz direkt neben dem Jugendhaus Tälesbahnhof das größte Anliegen der Jugend ist.

Schon seit Anfang 2016 befassen sich die Stadtverwaltung, der Gemeinderat und der Jugendgemeinderat mit der Planung des Multifunktionplatzes. Alle Anforderungen an ein solches Projekt, wie beispielsweise ein Lärmgutachten, wurden abgearbeitet und erfüllt.

Im vergangen Jahr 2019 war es dann endlich soweit: Der Auftrag für den Bau des Multifunktionsplatzes konnte ausgeschrieben werden. Leider war die Ausschreibung nicht erfolgreich. Zur Trauer aller Jugendlichen die sich schon sehr auf diesen Bolzplatz gefreut haben und sich dafür stark engagierten.

Nachdem der Platz schon so gut wie gebaut schien, steht dieser nun wieder in Frage. Grund dafür ist der schwierige Haushalt unserer Stadt. Wir wissen, dass Sie vor keinen leichten Entscheidungen stehen einen genehmigungsfähigen Haushalt auf die Beine zu stellen. Der Bolzplatz ist und bleibt das größte und wichtigste Anliegen der Geislinger Jugendlichen in den letzten Jahren.

Viele Bolzplatzprojekte konnten in den vergangenen Jahren nicht umgesetzt werden. Alle Hoffnungen liegen auf dem Multifunktionsplatz am Tälesbahnhof. Bitte nehmen Sie das Anliegen und die Stellungnahme der aktuellen Jugendgemeinderäte ernst. Schon viel zu oft wurde die Jugend in Geislingen vertröstet.

Wäre die Ausschreibung im letzten Jahr erfolgreich gewesen, wäre das Geld bereits weg und der Platz stände in der aktuellen Debatte um den Haushalt überhaupt nicht zur Diskussion. In diesem Fall wird über Geld diskutiert, das schon fest eingeplant war.

Wir hoffen, dass unser Einsatz, und der vieler anderer, nicht vergeblich war und unser Herzensprojekt hinter der Ziellinie nicht gekippt wird.

Es grüßen freundlich, die ehemaligen Jugendgemeinderäte,

Victoria Kutek Maximilian Erhardt Kai Hummel Franziska Mauch

Stellungnahme des Jugendgemeinderats Geislingen zum geplanten Multifunktionsplatz am Tälesbahnhof

Seit mehreren Jahren setzt sich der Jugendgemeinderat für die Sanierung von Outdoor-Sportanlagen und deren Gestaltung ein. Zuletzt wurde in der Jugendkonferenz 2017 über die Situation der bestehenden Anlagen geklagt. Solche Themen geraten jedoch des Öfteren in Vergessenheit.

Der Bolzplatz in der Vorderen Siedlung hätte neugestaltet werden sollen. Die Pläne wurden 2017 mit dem Stadtplanungsamt fertiggestellt. Der Platz liegt jedoch auf einer sanierungsbedürftigen Garage, welche durch die zuständige Geislinger Siedlungs- und Wohnungsbau GmbH (GSW) nicht saniert werden kann, da eine solche Sanierung momentan zu teuer ist.

Nach der Planung, inklusive eines überdachten Jugendtreffs, für den Bolzplatz im Stadtpark wurde dieser mit neuen Toren gestaltet und durch die Container eines neuen Kindergartens verkleinert. Die Jugendgemeinderäte stimmten der Aufstellung der Container an diesem Ort zu, da es zu dieser Zeit hieß, dass die Container nach einiger Zeit wieder entfernt werden.

Der TV Altenstadt hat dem JGR und der Stadt den Vorschlag gemacht, ihr Fußballfeld außerhalb der Trainings- und Spielzeiten öffentlich zugänglich zu machen. Sehr viele Jugendliche springen mangels Bolzplätze immer wieder über den Zaun und spielen ohne Erlaubnis des Vereins auf dem Platz. Es wurde vorgeschlagen entweder den Zaun zu erhöhen oder den Platz für alle zugänglich zu machen. Im Falle des öffentlichen Zugangs sollte die Stadt Geislingen auch die Kosten für die Instandhaltung mittragen, da die Fußballnetze und auch das Feld selbst schneller abgenutzt werden. An Tagen mit sehr großem Andrang, würde sich der Verein eine sozialpädagogische Unterstützung, z. B. durch einen Streetworker, wünschen, da es oft zu Konflikten kommt und die Ehrenamtlichen mit den Situationen überfordert sind. Ehe der Antrag dazu an den Gemeinderat geschrieben werden konnte, wurde verkündet, dass dort die Container des Michelberg-Gymnasiums platziert werden.

Der Multifunktionsplatz am Tälesbahnhof ist und bleibt der größte Wunsch der Geislinger Jugend und dieser Plan darf nicht kurz vor Start auf Eis gelegt werden. Ein teures Lärmschutzgutachten wurde bereits erstellt, Ausschreibungen existierten auch und auch große Pläne, wie die Gestaltung um das Jugendhaus Tälesbahnhof herum aussehen soll, gibt es.

Es wurde bereits viel Energie, Geld und Engagement in die Planung des Multifunktionsplatzes gesteckt. Seit vielen Jahren warten die Jugendlichen auf die Umsetzung. Das alles darf und kann nicht vergeblich gewesen sein!

Es gibt den Gemeinschaftsgarten und eine Industriekulturinsel um das Jugendhaus Tälesbahnhof, doch nur eine bedingte Außenspielfläche für Jugendliche. Ein Großteil der Jugendlichen fühlt sich in Geislingen aufgrund der mangelnden Plätze nicht wohl. Der Jugendgemeinderat bekommt Fragen, wie „welcher Platz ist gut zum Fußballspielen?“ oder „wann wird der angekündigte Multifunktionsplatz gebaut?“.

Die Gestaltung der Freiflächen am Radweg Tälesbahn im Umfeld des ehemaligen Tälesbahnhofs wäre durch die zentrale Lage die optimale Zusammenkunft Geislingens.

Zu Geislingen gehört auch die Jugend. Das Wichtigste für die Geislinger Jugend wäre, dass sie gehört werden und auch ihre Möglichkeiten haben, um sich hier draußen wohl zu fühlen. Natürlich gibt es viele Punkte für Jugendliche in Geislingen, die saniert werden müssen. Mit dem Multifunktionsplatz wäre aber schon der erste Schritt gemacht, zumal schon sehr viel Arbeit in dieses Projekt gesteckt wurde.

Das Projekt kurz vor Start zu kippen hält der Jugendgemeinderat vor allem angesichts der Hoffnungen auf bessere Plätze zugunsten der Geislinger Jugend für ein falsches Zeichen.

Mit freundlichen Grüßen im Auftrag des Jugendgemeinderats

Chantal Schmid

Sprecherin JGR Geislingen

Neue Aktion: Geislingen spielt!

Neue Aktion: Geislingen spielt!
Bericht: Sarah Buchwald

Die Jugendgemeinderäte und viele ehrenamtlich tätige Jugendliche setzen sich in der aktuellen Krise sehr für sozial schwächer gestellte Bürgerinnen und Bürger ein. Unter anderem öffnen sie jeden Mittwoch den Geislinger Tafelladen und organisieren dort den Verkauf, da die Angestellten zur Risikogruppe gehören und der Laden sonst geschlossen wäre.

Mit dem neuen Projekt „Geislingen spielt!“ möchte die Jugendgemeinderätin Chantal Schmid, gemeinsam mit Daina Lautenschläger vom Jugendhaus Maikäferhäusle, Bürgerinnen und Bürgern ermöglichen, sozial schwächer gestellten Kindern ein Beschäftigungspaket mit Spielsachen zukommen zu lassen, da diese immer noch zu Hause bleiben müssen und nicht in die Schule oder den Kindergarten dürfen.

Ablauf der Aktion
Eine Bürgerin oder ein Bürger gibt ein Päckchen ab mit einer kurzen Inhaltsbeschreibung, der Angabe des passenden Geschlechts und der Altersgruppe des Empfängerkindes, zum Beispiel: Playmobil, für Mädchen, 5 – 12 Jahre.
Die Spendenden können sowohl gut erhaltene, gebrauchte als auch neue Artikel zur Verfügung stellen und in einem verschlossenen Karton im Mehrgenerationenhaus abgeben.

Aufgrund der aktuellen Situation bitten wir alle Bürgerinnen und Bürger die ein Paket abgeben möchten, vorher unter der Telefonnummer 07331/440363 (Montag – Donnerstag, 09.00 – 15.00 Uhr) anzurufen.

Im Mehrgenerationenhaus werden die Päckchen zunächst 1 Woche gelagert, um eine Kontaminierung mit Viren zu vermeiden.
Daraufhin nehmen die Jugendlichen Kontakt mit sozialen Einrichtungen in Geislingen auf, um die Spendenpäckchen zu verteilen.

Daina Lautenschläger: „Wir hoffen auf ein positives Feedback und dass sich viele Geislinger Bürgerinnen und Bürger an der Aktion beteiligen! Oft haben Kinder sehr wenig Spielzeug oder kreative Beschäftigungsmöglichkeiten zu Hause. Diesem Problem wollen wir in dieser außergewöhnlichen Krisenzeit ein wenig Abhilfe schaffen.“

 

 

Aus Fremden werden Helfer

Aus Fremden werden Helfer

Coronavirus Junge Geislinger machen es durch ihr Engagement möglich, dass der Carisatt-Tafelladen in der Bebelstraße einmal in der Woche geöffnet werden kann. Von Kathrin Bulling (Geislinger Zeitung), Foto: Markus Sontheimer

Die Jugendlichen verkaufen die vorgepackten Lebensmittel-Tüten vor dem Eingang des Carisatt-Ladens in der Geislinger Bebelstraße.

Chantal „Chanti“ Schmid vom Jugendgemeinderat (rechts) und eine Helferin aus dem Skatepark packen im Carisatt-Laden mit an.

Daina Lautenschläger sagt lachend, am Anfang sei es mehr oder weniger eine Schnapsidee gewesen: Weil der Tafelladen der ­Caritas in der Bebelstraße geschlossen werden musste – die Mehrzahl der ehrenamtlichen Helfer zählt aufgrund ihres hohen Alters zur Risikogruppe –, könnten doch junge Geislinger einspringen, dachte sie sich. „Wir Jungen haben zurzeit bis auf Hausaufgaben nichts zu tun“, meint die 23-Jährige (Foto), die an der Hochschule für Wirtschaft und Umwelt (HfWU) in Geislingen Nachhaltiges Produktmanagement studiert. „Wir langweilen uns, uns fällt die ­Decke auf den Kopf.“

Lautenschläger kontaktierte die Freunde, mit denen sie sich im Jugendhaus Maikäferhäusle engagiert und erhielt sofort viele positive Reaktionen. Über Chantal „Chanti“ Schmid vom Jugendgemeinderat wurde die Idee noch weiter gestreut – über das Jugendgremium zum Skatepark und inzwischen auch zum evangelischen Jugendwerk Bezirk Geislingen. Daina Lautenschläger klärte zahlreiche logistische und organisatorische Fragen mit der Caritas ab und war auch in engem Kontakt mit dem Geislinger Verwaltungsstab sowie Christine Pfundtner vom Mehrgenerationenhaus, die die Aktion „Geislingen hilft!“ betreut. Binnen weniger Tage war klar: Aus Daina Lautenschlägers Schnapsidee wird Realität.

Aktuell stehen 15 Helfer zwischen 16 und 21 Jahren für den Dienst im Tafelladen bereit, zehn von ihnen waren beim Start am Mittwoch im Einsatz (wir berichteten). Und so funktioniert’s: Die haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeiter des Carisatt-Ladens übernehmen alle logistischen Aufgaben rund um die Lebensmittelbeschaffung; ein kleiner Stamm des zirka 25 Personen umfassenden Tafelladen-Teams bereitet die Waren vor. Verkauft werden derzeit nur drei vorgepackte Pakete: eine Gemüse- und Obsttüte, eine Tüte mit Käse oder Wurst, dazu gibt es Milchprodukte, und eine Tüte mit Brot, Brötchen, süßen Stückchen und Nudeln. Die jungen Ehrenamtlichen geben die ­Lebensmittel-Tüten vor dem Geschäft an die Kunden aus.

Daina Lautenschläger ist begeistert: „Die Kooperation zwischen allen Beteiligten hat wunderbar geklappt und meine Erwartungen übertroffen.“ Es handle sich um eine ganz neue Form der Zusammenarbeit: „Weil wir uns vorab ja nicht treffen konnten, musste alles digital organisiert werden. Es ist total spannend, wie sich das aus allen Ecken zusammengefügt hat. Wir kennen uns nicht und haben uns trotzdem zusammengetan.“

Während sie am ersten Tag noch zehn Stunden am Handy verbracht hat, um alles abzusprechen, hat sich jetzt schon einiges eingespielt; zwei bis vier Stunden steckt die 23-Jährige aber immer noch täglich in die Organisation. Die anfängliche Helferzahl von zehn Personen wird diese Woche heruntergeschraubt, um die Kontakte zu minimieren; einige Jugendliche fungieren eventuell als Springer. Noch sei wohl vielen Kunden nicht bewusst, dass der Tafelladen zumindest einmal in der Woche wieder geöffnet habe, meint Lautenschläger. Von den sonst üblichen 70 bis 90 Kunden seien etwa 30 erschienen. Die Aktion werde sich hoffentlich weiter herumsprechen.

Eine Chance fürs Ehrenamt

Brigitte Chyle, Fachleiterin Soziale Hilfen bei der Caritas Fils-Neckar-Alb, betont: „Der Geislinger Tafelladen wird auf jeden Fall gebraucht.“ Dass es junge Leute gebe, die sich engagieren wollen, habe sie und das gesamte ehrenamtliche Team sehr gefreut, sagt sie: „Es ist eine wunderbare Sache, alle sind wirklich berührt.“

Auch Chanti Schmid freut sich, dass aus der Idee Wirklichkeit wurde. Für den Jugendgemeinderat sei die Mitwirkung aufgrund der Vakanz in der Geschäftsstelle nicht einfach, „aber wir haben es digital sehr gut hinbekommen, uns zu vernetzen und zu organisieren – wir überlegen sogar, ob wir das so weiterführen können“. Auch Daina Lautenschläger ist gespannt, was aus ihrer „Schnapsidee“ – und der Corona-Krise generell – noch erwächst. „Die Krise hat wahnsinnig viel Solidarität verursacht“, sagt sie. „Ich glaube, dass das Ehrenamt deutlich wachsen wird, weil die Menschen stärker als früher wahrnehmen, dass wir eine Gemeinschaft sind, in der das Handeln des Einzelnen Auswirkungen hat.“ So hätten ihr viele der jungen Helfer schon signalisiert, dass sie sich auch über die Krise hinaus vorstellen könnten, sich für den Tafelladen zu engagieren.

Info Der Carisatt-Tafelladen in der ­Bebelstraße 100 ist Mittwochs jeweils von 9.30 bis 12 Uhr geöffnet. Personen mit Berechtigungsausweis können dort einkaufen. Kontakt zum Tafelladen: Telefon (07331) 30 65 65; Aktion „Geislingen hilft!“: (07331) 44 03 63.

Caritas zufrieden: „Wir haben das ganz gut gewuppt“

02.04.2020 GEISLINGEN UND KREIS

Caritas zufrieden: „Wir haben das ganz gut gewuppt“

Solidarität Der Geislinger Carisatt-Tafelladen öffnet vorerst mit jugendlichen Helfern wieder. Ehrenamtliche der Corona-Risikogruppe sind zuvor ausgefallen.
Von Michael Scheifele (Geislinger Zeitung), Foto: Markus Sontheimer

Im Tafelladen gab es dieses Mal vorsortierte Lebensmittelpakete im Freien. Die Ehrenamtlichen wollen mit den Vorsichtsmaßnahmen die Ausbreitung des Coronavirus vermeiden.

Der Carisatt-Tafelladen in der Bebelstraße in Geislingen hat wieder geöffnet, doch dieses Mal ist einiges anders: die Ehrenamtlichen verkaufen an einem Biertisch vor dem Laden. Das Innere des Ladens ist für den Publikumsverkehr geschlossen. Die Kunden können zwischen drei unterschiedlichen Tüten mit Lebensmitteln wählen. Es gibt Obst, Gemüse, Käse, Wurst, Milchprodukte, Brot und Brötchen sowie süße Stückle. Einer der Helfer ist als Security abgestellt und passt auf, dass der Sicherheitsabstand eingehalten wird. Außerdem ist ein rot-weißes Absperrband gespannt, damit die Besucher geordnet anstehen. Mit dem übrigen Absperrband klebten die Ehrenamtlichen Buchstaben an das Schaufenster. Dort steht: „Mittwoch geöffnet.“

Es muss sich herumsprechen

Auf vielen unterschiedlichen Kanälen haben wir verbreitet, dass der Laden wieder öffnet.

Ann-Kathrin Huber Koordinatorin der Caritas

„Auf vielen unterschiedlichen Kanälen haben wir verbreitet, dass der Laden wieder öffnet“, sagt Ann-Kathrin Huber von der Caritas Fils-Neckar-Alb, die heute koordinierend mithilft. „Es muss sich erstmal herumsprechen.“ Normal kauften 80 bis 100 Personen ein, diesmal seien etwas weniger gekommen. Etwa zwei Wochen sei der Laden, der ansonsten jeweils mittwochs und freitags geöffnet hat, zu geblieben. Der Grund: Die meisten der Helfer gehören zur Corona-Risikogruppe. „Wir haben daraufhin Gespräche geführt und geschaut, wie wir das lösen können“, sagt Huber. Nun habe man neue, jüngere Helfer gefunden. „Wir haben das heute ganz gut gewuppt“, sagt die Caritas Mitarbeiterin und lacht. Dennoch werde man nun miteinander reden, wie es weiter geht. Es sei zunächst ein Probelauf. Der Tafelladen habe aber voraussichtlich auch in den kommenden beiden Wochen jeweils mittwochs geöffnet.

Solidarität zeigen

Ich finde es gut, mal wieder rauszukommen. Außerdem macht es Spaß, Gutes zu tun.

Saskia Sickert18-jährige Helferin

Es sei wichtig gegenüber den Kunden des Tafelladens Solidarität zu zeigen. Dabei handelt es sich um Personen, die ein geringes Einkommen haben und deshalb berechtigt sind, im Carisatt-Laden einzukaufen. Die Menschen seien froh, dass der Tafelladen wieder offen hat. Dass sie nicht wie gewohnt in den Laden gehen können, um die Produkte selbst auszuwählen, tue dem keinen Abbruch. Da die Lebensmittelpakete unterschiedlich zusammengestellt seien, könne man trotzdem zwischen Produkten wählen. Zum Beispiel gibt es Tüten mit Fleisch, andere dagegen seien vegetarisch befüllt. „Ich finde es super, dass es so gut klappt“, sagt Ann-Kathrin Huber.

Die jüngeren Helfer können sich gut vorstellen wiederzukommen. Einer von Ihnen ist Julian Kuhn. Der 20-jährige Student an der Hochschule für Wirtschaft und Umwelt Nürtingen-Geislingen (HfWU) hat aus den sozialen Medien von der Aktion mitbekommen und sich gemeldet. Da derzeit keine Vorlesungen stattfinden, habe er sich entschlossen mitzumachen. Der HfWU-Student ist seit acht Uhr morgens dabei und packt an.

Auch die 18-jährige Saskia Sickert hilft mit. Sie ist durch eine WhatsApp-Gruppe des Jugendhaus Maikäferhäusle auf die Aktion aufmerksam geworden. Die junge Frau befindet sich gerade in der Theorie-Phase ihrer Ausbildung zur Krankenpflegerin. Sie habe sich aus zwei Gründen gemeldet mitzuhelfen: „Ich finde es gut, dadurch mal wieder rauszukommen und Menschen zu treffen. Zum anderen macht es Spaß, etwas Gutes zu tun.“ Es freue sie, bei der Arbeit ein Dankeschön zu bekommen: „Die Menschen, die hier einkaufen sind auf die Tafelläden angewiesen“, sagt die Berufsschülerin.

Info Voraussichtlich öffnet der Carisatt-Laden auch in den kommenden zwei Wochen. Die Öffnungszeiten werden auf der Homepage der Caritas Fils-Neckar-Alb veröffentlicht.

Suche nach Weihnachtsengeln!

Weihnachtsbaum der Kinderwünsche
Aktion gestartet!

Die Jugendgemeinderäte haben mit Hilfe des Jugendamts, der Lebenshilfe, der Gruppen des Berghauses St. Michael, der GSW und der Migrationsberatung Zebra des DRK, viele benachteiligte Geislinger Kinder erreicht, die ihren Wunschzettel mit Freude ausgefüllt haben.
Die jungen Räte und Oberbürgermeister Frank Dehmer bedanken sich bei den Einrichtungen für die Mithilfe und die Vermittlung.

Ab Freitag den 15. November 2019 steht der geschmückte Weihnachtsbaum mit den nummerierten Wunschzetteln versehen, in der Stadtbücherei (Schillerstraße 2).
Ab da können Bürgerinnen und Bürger, Firmen oder andere Organisationen, die Zettel vom Baum nehmen und den Kindern Ihren Wunsch erfüllen.

Sollte der Katalog-Sonderpreis für den Wunschartikel bei der Drogerie Müller in Geislingen nicht mehr gültig sein, erhalten Sie durch Vorzeigen des Wunschzettels an der Kasse den entsprechenden Rabatt und bekommen das Geschenk zum ursprünglichen Sonderpreis.

Die Geschenke sollten daraufhin, weihnachtlich verpackt und mit dem jeweiligen nummerierten Wunschzettel versehen, bis zum 14. Dezember 2019 in einer der beiden, auf dem Wunschzettel angegebenen Einrichtungen, abgegeben werden.

Sollte es Probleme geben, melden Sie sich bitte rechtzeitig vorher unter der Telefonnummer: 07331/24-223 oder schreiben Sie eine E-Mail an: sarah.buchwald@geislingen.de

In der Woche vor Weihnachten, werden die Geschenke an die Familien und Kinder verteilt.
Die Organisatoren freuen sich über strahlende Kinderaugen und bedanken sich für das entgegengebrachte Interesse aus der Bevölkerung!

Kriegsgräberpflege 2019

Am Samstag, 19. Oktober 2019, führten Mitglieder der Reservistenkameradschaft Stauferkreis und des Geislinger Jugendgemeinderat die alljährliche Kriegsgräberpflege durch. Trotz Regen pflanzten sie Blumen, mähten den Rasen und säuberten Gedenktafeln. Die Arbeiten dauerten etwas mehr als zwei Stunden. Für dieses Engagement danken wir allen, die mitgeholfen haben: Rainer Donner, Karl-Heinz Hoyler, Thomas Hagmeier und Marco Hoyler von der Reservistenkameradschaft Stauferkreis sowie Chantal Schmid, Sina Balzer und Timo Wagner vom Jugendgemeinderat.

Zur Pflege der Kriegsgräberstätten benötigt der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. erhebliche finanzielle Mittel, die zu 70 % durch Spenden aufgebracht werden. Aus diesem Grund sammeln Mitglieder des Geislinger Jugendgemeinderats und der Reservistenkameradschaft Stauferkreis am diesjährigen Volktrauertag (17. November 2019) Spenden vor der Gedenkfeier am Friedhof Heiligenäcker.

Ist denn heut scho Weihnachten?!

Bei uns schon 😉 – denn die Wunschzettel für unsere Aktion Weihnachtsbaum der Kinderwünsche können ab sofort abgeholt werden!

Wir engagieren uns auch 2019 wieder für die Aktion Weihnachtsbaum der Kinderwünsche.

Was ist der Weihnachtsbaum der Kinderwünsche?            

Alle sozial schwächer gestellten, bedürftigen Familien oder Flüchtlinge, die in Geislingen wohnhaft sind, ein geringes Einkommen und Kinder bis 16 Jahre haben, können sich ab sofort im Rathaus melden oder werden von den teilnehmenden sozialen Organisationen direkt angesprochen, um für Ihre Kinder einen Wunschzettel abzuholen und diesen, bis zum 12. November 2019 ausgefüllt wieder einzureichen.

Daraufhin stellen wir in der Stadtbücherei einen Weihnachtsbaum auf, an welchem die nummerierten Wunschzettel mit dem Vornamen, dem Alter und dem Wunsch des Kindes hängen. Der Nachname oder andere persönliche Daten bleiben dabei für die Bürgerinnen und Bürger anonym!

Die Bürger, Geschäfte oder Firmen in Geislingen, die gerne einem oder mehreren Kindern einen Wunsch erfüllen wollen, sind dazu aufgerufen, einen Zettel vom Baum zu holen, das gewünschte Geschenk zu kaufen (Kosten max. 30,- € pro Geschenk / Kind) und es dann weihnachtlich verpackt und mit der Nummer des Wunschzettels versehen, wieder abzugeben.

Die Abgabestellen für die Geschenke und weitere Informationen werden im nächsten Bericht bekannt gegeben.

Sollte es Fragen oder Probleme geben, meldet Euch bitte rechtzeitig vorher unter der Telefonnummer: 07331/24-223 oder schreiben Sie eine E-Mail an: sarah.buchwald@geislingen.de .

Wir freuen sich über strahlende Kinderaugen an Weihnachten und hoffen wieder auf ein großes Interesse der Bevölkerung an der Aktion!

Eure Jugendgemeinderäte

Unsere JGR-Geschäftsstelle

Leider konntet ihr uns in den letzten Monaten eventuell schlecht erreichen und auch unsere Homepage hier ist etwas eingeschlafen.
Das heißt aber nicht, dass wir nichts tun! Wir treffen uns regelmäßig und unsere Sitzungen finden wir gewohnt im Rathaus Geislingen statt.

Unsere Geschäftsstelle ist seit einigen Monaten nicht besetzt und uns fehlt diese Unterstützung sehr! Die Stadtverwaltung Geislingen hat uns mitgeteilt, dass es noch dauern wird und die Geschäftsstelle voraussichtlich vor 2020 nicht besetzt werden kann.

Dadurch funktioniert auch die E-Mail Adresse jgr@geislingen.de momentan nicht.
Bitte schickt uns eure Anliegen per E-Mail an Sprecher@jgr-geislingen.de oder direkt an einen Jugendgemeinderat. Die E-Mail Adressen findet ihr hier bei den Kontakten/Mitgliedern.

An den Schulen finden aktuell JGR-Wahlen statt, wir engagieren uns bei der Kriegsgräberpflege, beraten über die Bolzplatz-Situation in Geislingen und organisieren unsere Jubiläums-Feier am 30. November 2019. Eine herzliche Einladung an alle, mit uns im Jugendhaus Maikäferhäusle (MKH) zu feiern!

Unsere nächste Sitzung findet am 26. Oktober 2019 um 10.00 Uhr im Ratsaal des Rathauses (2. OG, Hauptstraße 1, 73312 Geislingen) statt.

Eure Jugendgemeinderäte